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 „Ich erzähl euch mal"
 Alltag einer Ü3 Gruppe

„Ich besuche fast jeden Tag den Kindergarten.
Die jüngeren Kinder werden von ihren Eltern in die Gruppe gebracht, aber ich nicht!
Wenn ich in den Kindergarten gehe verabschiede ich mich schon unten am Zaun von meinen Eltern. Denn wie alle Kinder im letzten Kindergartenjahr schaffe ich den restlichen Weg ganz alleine, da ich schon ein Großer bin!
Wenn die Kindergartentür zu ist, dann klingle ich einfach und das mach ich dann nicht nur einmal.
Mein erster Weg im Kindergarten geht in die Garderobe, dort ziehe ich mich um und lege meist meine Sachen auf mein Fach oder hänge sie an meinen Garderobenhaken. Manchmal werde ich aber auch abgelenkt und dann sind sie schon mal woanders.

Nach einem kurzen Hallo, starte ich in den Tag.
Ich freue mich schon, meine Freunde wiederzusehen!
Wenn ich dann Lust zum spielen habe, kann ich das alleine machen oder mit den anderen Kindern.
Das ist nicht immer so einfach, weil wir uns nicht immer einig sind. Zanken wir uns mal,
hilft uns ein Erzieher(in), aber oft vertragen wir uns auch von alleine.  

Um 9Uhr treffen wir uns in der Gruppe alle zum Morgenkreis, da spielen und singen wir nicht nur, sondern wir schauen, wer heute alles da ist, wer fehlt und was heute alles im Kindergarten noch passiert. 
Ich kann im Morgenkreis auch etwas über mich erzählen und alle Großen und Kleinen hören mir dann zu.                Danach spiele ich weiter oder gehe manchmal direkt zum Frühstückstisch, weil ich schon Hunger habe.                   Nicht nur in unserer Gruppe finden Aktionen statt, sondern im ganzen Abakus. Da muss man sich schon auskennen, im Büro sitzt Bärbel und in der Küche, wo ich immer was zu trinken bekomme, kocht uns Claudia leckeres Essen. Dann gibt es fünf Gruppen, die U3 Kinder, den Keller und  die Treppen hoch zu den Forschern. Hier gehe ich einmal in der Woche mit meinen Freunden zum Schulkinderprojekt, denn ich komme bald zur Schule.

Vor der Mittagszeit gehe ich mit meiner Gruppe gerne nach draußen auf den Spielplatz, dort treffen wir auch die anderen Kinder aus dem Kindergarten.
Ich klettere gerne auf das Baumhaus, dass können nämlich noch nicht alle, da oben sitze ich mit anderen Kindern und dort können wir uns alles von oben ansehen und Geheimnisse austauschen.      

Wenn wir alle wieder hereinkommen, gibt es Mittagessen, oft habe ich in der Küche schon am Vormittag gefragt, was es zu Essen gibt. Ich decke mir meinen Essensplatz in der Gruppe und warte bis alle sitzen. Das Essen fülle ich mir ganz alleine auf und bestimme dann selbst, wieviel ich mir auf den Teller fülle. Neues probiere ich erst sehr vorsichtig.                     
Nach dem Zähneputzen versuche ich etwas ruhiger zu spielen, damit die kleinen Kinder aus unserer Gruppe ihre Mittagsruhe machen können und dann kommen Kinder aus den anderen Gruppen zu uns, um mit uns zu spielen.  

An manchen Tagen unternehmen wir tolle Sachen: Wir gehen in den Wald, oder spielen draußen, toben und bei Regen matschen wir richtig rum. Aber es gibt auch die Spielzeit, das Kunstprojekt, den Turntag, das gemeinsame Singen in der Turnhalle, den Spielzeugtag und ganz viel mehr…….

Nachdem Nachmittagssnack werde ich meist schon abgeholt, dann freu ich mich und erzähle, was ich alles erlebt habe. Es kann aber auch sein, dass ich viel lieber weiterspielen möchte und es mir schwerfällt, ein Ende zu finden.
Hättet ihr gedacht, das ich hier im Abakus so viel mache und erlebe.“                                                    

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